Veröffentlichungen

Altersmedizin bietet Chance zum Wachstum - Geriatrisches Potenzial erkennen und Mehrerlöse nutzen

Dr. Peter Vetter, Dr.-Ing. Jörg Risse, Stefanie Kolbe

Die demografische Entwicklung macht die Geriatrie zu einem Wachstumsfeld in der akutstationären Versorgung. In vielen Krankenhäusern besteht aktuell nicht genutztes geriatrisches Potenzial. Für Krankenhäuser entfallen nicht unerhebliche Mehrerlöse, da die Abrechnungsmöglichkeiten von geriatrischen Komplexpauschalen nicht genutzt wird.
Ursächlich hierfür ist einerseits das Fehlen eines strukturierten Screenings, um geriatrische Patienten identifizieren zu können. Andererseits trägt aber auch die vielerorts fehlende Vereinbarung zur internen Leistungsverrechnung zwischen den behandelnden Fachabteilungen dazu bei, dass geriatrisches Potenzial nicht genutzt wird. Es gilt also, das geriatrische Potenzial und die dadurch zu generierenden zusätzlichen Erlöse auszuweisen, zu nutzen sowie eine für alle beteiligten Fachabteilungen attraktive Methode zur internen Leistungsverrechnung zu etablieren.

KU Gesundheitsmanagement, Ausgabe 01/2016, S. 40-44
www.ku-gesundheitsmanagement.de

Medizinische Zentrenbildung - Konzept für das österreichische Gesundheitssystem?

Dipl.-Vw. Dr. Max Laimböck, Dr.-Ing. Jörg Risse, Stefanie Kolbe

Das Gesundheitssystem ist geprägt von einem konstanten und schnell voranschreitenden Wandel, der es dem Patienten zunehmend erschwert, den Überblick und somit Vergleichsmöglichkeiten über die immer komplexeren angebotenen Behandlungsmethoden zu bewahren. Es ist daher nachvollziehbar, dass gesundheitspolitische Forderungen nach entsprechenden Qualitätsnachweisen und erhöhter Transparenz von Seiten des informierten Patienten immer mehr in den Vordergrund rücken.

Als Reaktion auf diese Entwicklung entstanden in Deutschland unterschiedliche Konzepte und Angebote - hierzu gehörte u.a. die medizinische Zentrenbildung. Während sich im deutschen Gesundheitssystem die Zentrenbildung durchgängig durchgesetzt hat, hat sie sich im österreichischen Gesundheitssystem bislang noch nicht etablieren können. Der Artikel beschreibt die medizinischen Zentrenbildung in seinen Grundzügen sowie die Möglichkeiten einer Einführung im österreichischen Gesundheitssystem.

ÖKZ - Das österreichische Gesundheitswesen, Ausgabe 08-09/2015, Seite 39-40

Patientenflüsse steuern - Aufnahme-, Belegungs- und Entlassmanagement am Krankenhaus Nagold

Dr. Elke Frank, Alexandre Holzheimer, Dr. Jörg Risse

Die organisatorisch-administrativen Aufgaben des stationären Patientenflusses sind oftmals geprägt durch eine starke Prozessfragmentierung. Dabei nehmen verschiedene Akteure ähnlich gelagerte Tätigkeiten wahr, wie zum Beispiel die Terminierung der stationären Aufnahme elektiver Patienten. Daraus resultiert im Prozess des Patientendurchlaufs eine Vielzahl von Schnittstellen mit nicht eindeutigen Verantwortlichkeiten. Die Folge sind erhöhte Intransparenz und Prozesskomplexität. Der Artikel beschreibt das Vorgehen zur Konzepterarbeitung eines Aufnahme-, Belegungs- und Entlassmanagements für das Krankenhaus Nagold des Klinikverbundes Südwest.

Ströme steuern

Jürgen Feldmann, Thomas Wadel, Dr. Jörg Risse, Ulrike Gies, Alexandre Holzheimer

Seit fünf Jahren wird am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum an einem neuen Funktionstrakt und Bettenhaus gebaut. Die Transportlogistik steht vor der Herausforderung, die Ver- und Entsorgungssicherheit während aller Projektphasen aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig bieten die Baumaßnahmen die Chance, die Krankenhauslogistik für die Zukunft strategisch auszurichten und ineffektive Prozesse zu optimieren.

f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus, Ausgabe 04-2015, S. 266-269

Komplementärberatung im dynamischen Markt

Hartmut Ponßen, Dr.-Ing. Jörg Risse, Pia Drauschke, Dr. med. Stefan Drauschke

Die Entwicklungen im Gesundheitswesen schreiten schnell voran und bringen gravierende Veränderungen mit sich. Besonders Kliniken als komplexe Organisationen müssen sich unter neuen Rahmenbedingungen in ihren individuellen Rollen finden und brauchen Konzepte, die ihnen stabile Strukturen ermöglichen und sie fit für die Zukunft machen. Dabei wird es allerdings auch immer schwieriger qualitative Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse zu gestalten.

Unternehmensberatungen benötigen somit neben dem fachlichen Wissen auch die Kompetenz, einen Prozess persönlicher und gruppendynamischer Entwicklung nachhaltig positiv zu beeinflussen. Hieraus entsteht der Ansatz der Komplementärberatung. Die klassische Managementberatung sowie die „systemische“ Prozessberatung mit ihren jeweiligen Schwerpunkten stellen dabei die beiden Beratungsansätze dar und vereinigen die jeweiligen Vorteile.

kma report beratung, Ausgabe März 2015, S. 21

Strategieentwicklung und Changemanagement

Helmut Nawratil, Hartmut Ponßen, Pia Drauschke, Dr. med. Stefan Drauschke

Das Beispiel der Bezirkskliniken Mittelfranken zeigt, wie wichtig eine klare Strategie und eine transparente Kommunikation für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sind. In einem stringenten Strategieprozess wurden, unter aktiver Einbindung der Führungskräfte und Mitarbeiter, auf Basis eines Zukunftskonzeptes konkrete Ziele festgelegt und offen kommuniziert. Dieser Changeprozess führte neben der wirtschaftlichen Erholung der Bezirkskliniken auch zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit.

KU Gesundheitsmanagement, Ausgabe 12/2014, S. 41-43

Weniger Hierarchie, mehr Entfaltung - Pflegende in der Führungsverantwortung

Christiane Becker, Susann Krasemann, Dr.-Ing. Jörg Risse

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) hat seine Organisationsstruktur verschlankt, moderne pflegefachliche Unterstützungsstrukturen geschaffen und so einen Change- Prozess angestoßen. Die neue Pflegerische Klinikleitung löste die frühere Stations- und Pflegedienstleitung ab. In Assessments ausgewählte und in einem Traineeprogramm qualifizierte Pflegekräfte nutzen ihre Handlungsspielräume, um die Mitarbeiterführung zu verbessern.

f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus, Ausgabe 12-2014/01-2015, S. 1146-1149

Erlössteigerung mit der Altersmedizin

Bodo Lapisch, Dr.-Ing. Jörg Risse

Die demographische Entwicklung macht die Geriatrie zu einem Wachstumsfeld in der akutstationären Versorgung. Vor Erbringung geriatrischer Leistungen sind jedoch wichtige strategische und strukturelle Fragestellungen zum Versorgungspotenzial, zur strukturellen Einbindung und zur Abrechnung zu klären. Aus der Erfahrung in zwei Häusern sollen hier - aus ökonomischer Sicht - ein paar Anregungen und Hinweise gegeben werden.

 KU Gesundheitsmanagement Ausgabe August 2014 Seiten 17 - 21

KMA-Streitgespräch zur MEDICA: Einkäufer in die Chefetage

Moderation: Adalbert Zehnder

"Sage und schreibe 27 Milliarden Euro wenden die Krankenhäuser jedes Jahr an Sachkosten auf. Aber kaufen sie auch optimal ein? Darüber debattieren im kma-Streitgespräch Anton Schmidt (PEG eG) und Wolfgang Foest (gök Consulting). Sie appellieren an die Krankenhäuser, ihre Einkaufsabteilungen zu professionalisieren – und aufzuwerten" - das ist der Tenor des Gesprächs, das im kma-guide medica 2012 (kma 11/2012 - Seite: 032-041) veröffentlicht wurde.  Das vollständige Interview finden Sie unten in der pdf-Datei.

Auf die schlanke Linie achten

Alexandre Holzheimer, Dr.-Ing. Jörg Risse, PD Dr. Thomas Klöss

Das Universitätsklinikum Halle an der Saale reorganisiert seine administrativen Prozesse mit Lean Administration, um Transparenz über Prozessabläufe zu erhalten, Schwachstellen zu erkennen und nicht wertschöpfende Tätigkeiten entlang des Wertstroms zu eliminieren.

f&w führen und wirtschaften im krankenhaus Heft 2/2012, S.194 - 197