Veröffentlichungen

Ganzheitliche Versorgung geriatrischer Patienten im Krankenhaus

Stefanie Kolbe und Dr.-Ing. Jörg Risse

 

Beitrag im Sammelband „Management von Gesundheitsregionen IV“ - Bedarfsplanung und ganzheitliche regionale Versorgung und Zusammenarbeit
(erscheint April 2018 im Springer Verlag)

Die demografische Entwicklung macht die Geriatrie zu einem Wachstumsfeld in der akutstationären Versorgung. In vielen Krankenhäusern besteht aktuell nicht genutztes geriatrisches Potenzial. Für Krankenhäuser entfallen nicht unerhebliche Mehrerlöse, da die Abrechnungsmöglichkeit von geriatrischen Komplexpauschalen aus unterschiedlichen Gründen nicht genutzt wird. Zusätzlich könnte die Behandlungsqualität für ältere Patienten durch eine interdisziplinäre geriatrische Versorgung entscheidend verbessert werden. Ursächlich hierfür ist einerseits das Fehlen eines strukturierten Screenings, um geriatrische Patienten identifizieren zu können. Andererseits trägt aber auch die vielerorts fehlende Vereinbarung zur internen Leistungsverrechnung zwischen den behandelnden Fachabteilungen dazu bei, dass geriatrisches Potenzial nicht genutzt wird. Die Versorgung geriatrischer Patienten kann in unterschiedlichen Settings erfolgen, die jeweils individuelle Voraussetzungen und Implikationen mit sich bringen.

 

Über den Sammelband:
Den Schwerpunkt des vierten Bandes zum Thema Gesundheitsregionen bildet der Bereich der ambulanten Versorgung. In den einzelnen Beiträgen wird ein Einblick in aktuelle Entwicklungen, Problemfelder, Standpunkte, Trends und Zukunftsperspektiven- und potenziale gegeben.

Weitere Informationen zum Sammelband finden Sie hier.

Changemanagement – Impulse für die Führung von Menschen im digitalen Zeitalter

Dr. René Rottleb und Dr. med. Stefan Drauschke

Prinzipien für partnerschaftlichen Cultural Change
- Interview & Artikelreihe -

Im Gesundheitswesen herrscht häufig genug noch ein ausgeprägtes berufsgruppenspezifisches Denken vor. Demgegenüber stellen die zunehmende Digitalisierung und neue, disruptive Geschäftsentwicklungen neue Herausforderungen für das Krankenhausmanagement dar. 
Denkanstöße sind gefragt, wie sie Dr. med. Stefan Drauschke und Dr. René Rottleb aus Sicht eines IT-Experten und aus Sicht eines Coaches aufzeigen. Denn neue Impulse braucht es für die Führung von Menschen im digitalen Zeitalter. 

Die dreiteilige Artikelreihe über „Changemanagement“ zeigt IT-Verantwortlichen und Klinikmanagement Ideen, Lösungswege und Umsetzungsansätze auf. 

In den kommenden Ausgaben des Krankenhaus-IT Journals: 
Teil 1 - Anlass und Konzeption (Feb 2018) 
Teil 2 - Lösungswege (Apr 2018) 
Teil 3 - die Umsetzung (Jun 2018) 

Das Interview als Auftakt zum Thema sowie die Artikelreihe können Sie sich hier im Zeitverlauf anschauen.

Krankenhaus-IT Journal, diverse Ausgaben 2017/2018
www.medizin-edv.de

Sachkostensenkung durch strategischen Einkauf

Hartmut Ponßen, Nils Steinert, Richard Haine, Barbara Dubicki

Die Insel Gruppe in Bern ist 2016 durch den Zusammenschluss des Inselspitals und der Spitalnetz Bern AG entstanden. Mit ihren sechs Standorten mit abgestuften Versorgungsmodell ist die Insel Gruppe einer der führenden Anbieter von Gesundheitsleistungen in der Schweiz. Der Zusammenschluss bildet, gemeinsam mit den sich ändernden politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Zuge der Einführung der SwissDRG, die Grundlage für den Start umfassender Projekte zur Kostenoptimierung in der Insel Gruppe.

Neben der Implementierung moderner Logistikprozesse liegt ein Hauptaugenmerk auf der Reduzierung der Kosten für den medizinischen Sachbedarf. Hierzu wurden, gemeinsam mit gök Consulting als Managementberatung, in zwei Phasen 11 Teilprojekte initiiert. Neben der Senkung der Einkaufspreise war die Harmonisierung und Optimierung des Artikelportfolios ein wichtiger Bestandteil des in knapp zwei Jahren durchgeführten Projektes. Der Fachartikel stellt das Vorgehen sowie die Ergebnisse am Beispiel der Kardiologie vor.

 

Heime und Spitäler, Ausgabe Oktober 2017, S. 22-23
www.heimeundspitaeler.ch

Altersmedizin bietet Chance zum Wachstum - Geriatrisches Potenzial erkennen und Mehrerlöse nutzen

Dr. Peter Vetter, Dr.-Ing. Jörg Risse, Stefanie Kolbe

Die demografische Entwicklung macht die Geriatrie zu einem Wachstumsfeld in der akutstationären Versorgung. In vielen Krankenhäusern besteht aktuell nicht genutztes geriatrisches Potenzial. Für Krankenhäuser entfallen nicht unerhebliche Mehrerlöse, da die Abrechnungsmöglichkeiten von geriatrischen Komplexpauschalen nicht genutzt wird.
Ursächlich hierfür ist einerseits das Fehlen eines strukturierten Screenings, um geriatrische Patienten identifizieren zu können. Andererseits trägt aber auch die vielerorts fehlende Vereinbarung zur internen Leistungsverrechnung zwischen den behandelnden Fachabteilungen dazu bei, dass geriatrisches Potenzial nicht genutzt wird. Es gilt also, das geriatrische Potenzial und die dadurch zu generierenden zusätzlichen Erlöse auszuweisen, zu nutzen sowie eine für alle beteiligten Fachabteilungen attraktive Methode zur internen Leistungsverrechnung zu etablieren.

KU Gesundheitsmanagement, Ausgabe 01/2016, S. 40-44
www.ku-gesundheitsmanagement.de

Medizinische Zentrenbildung - Konzept für das österreichische Gesundheitssystem?

Dipl.-Vw. Dr. Max Laimböck, Dr.-Ing. Jörg Risse, Stefanie Kolbe

Das Gesundheitssystem ist geprägt von einem konstanten und schnell voranschreitenden Wandel, der es dem Patienten zunehmend erschwert, den Überblick und somit Vergleichsmöglichkeiten über die immer komplexeren angebotenen Behandlungsmethoden zu bewahren. Es ist daher nachvollziehbar, dass gesundheitspolitische Forderungen nach entsprechenden Qualitätsnachweisen und erhöhter Transparenz von Seiten des informierten Patienten immer mehr in den Vordergrund rücken.

Als Reaktion auf diese Entwicklung entstanden in Deutschland unterschiedliche Konzepte und Angebote - hierzu gehörte u.a. die medizinische Zentrenbildung. Während sich im deutschen Gesundheitssystem die Zentrenbildung durchgängig durchgesetzt hat, hat sie sich im österreichischen Gesundheitssystem bislang noch nicht etablieren können. Der Artikel beschreibt die medizinischen Zentrenbildung in seinen Grundzügen sowie die Möglichkeiten einer Einführung im österreichischen Gesundheitssystem.

ÖKZ - Das österreichische Gesundheitswesen, Ausgabe 08-09/2015, Seite 39-40

Patientenflüsse steuern - Aufnahme-, Belegungs- und Entlassmanagement am Krankenhaus Nagold

Dr. Elke Frank, Alexandre Holzheimer, Dr. Jörg Risse

Die organisatorisch-administrativen Aufgaben des stationären Patientenflusses sind oftmals geprägt durch eine starke Prozessfragmentierung. Dabei nehmen verschiedene Akteure ähnlich gelagerte Tätigkeiten wahr, wie zum Beispiel die Terminierung der stationären Aufnahme elektiver Patienten. Daraus resultiert im Prozess des Patientendurchlaufs eine Vielzahl von Schnittstellen mit nicht eindeutigen Verantwortlichkeiten. Die Folge sind erhöhte Intransparenz und Prozesskomplexität. Der Artikel beschreibt das Vorgehen zur Konzepterarbeitung eines Aufnahme-, Belegungs- und Entlassmanagements für das Krankenhaus Nagold des Klinikverbundes Südwest.

Ströme steuern

Jürgen Feldmann, Thomas Wadel, Dr. Jörg Risse, Ulrike Gies, Alexandre Holzheimer

Seit fünf Jahren wird am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum an einem neuen Funktionstrakt und Bettenhaus gebaut. Die Transportlogistik steht vor der Herausforderung, die Ver- und Entsorgungssicherheit während aller Projektphasen aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig bieten die Baumaßnahmen die Chance, die Krankenhauslogistik für die Zukunft strategisch auszurichten und ineffektive Prozesse zu optimieren.

f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus, Ausgabe 04-2015, S. 266-269

Komplementärberatung im dynamischen Markt

Hartmut Ponßen, Dr.-Ing. Jörg Risse, Pia Drauschke, Dr. med. Stefan Drauschke

Die Entwicklungen im Gesundheitswesen schreiten schnell voran und bringen gravierende Veränderungen mit sich. Besonders Kliniken als komplexe Organisationen müssen sich unter neuen Rahmenbedingungen in ihren individuellen Rollen finden und brauchen Konzepte, die ihnen stabile Strukturen ermöglichen und sie fit für die Zukunft machen. Dabei wird es allerdings auch immer schwieriger qualitative Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse zu gestalten.

Unternehmensberatungen benötigen somit neben dem fachlichen Wissen auch die Kompetenz, einen Prozess persönlicher und gruppendynamischer Entwicklung nachhaltig positiv zu beeinflussen. Hieraus entsteht der Ansatz der Komplementärberatung. Die klassische Managementberatung sowie die „systemische“ Prozessberatung mit ihren jeweiligen Schwerpunkten stellen dabei die beiden Beratungsansätze dar und vereinigen die jeweiligen Vorteile.

kma report beratung, Ausgabe März 2015, S. 21

Strategieentwicklung und Changemanagement

Helmut Nawratil, Hartmut Ponßen, Pia Drauschke, Dr. med. Stefan Drauschke

Das Beispiel der Bezirkskliniken Mittelfranken zeigt, wie wichtig eine klare Strategie und eine transparente Kommunikation für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sind. In einem stringenten Strategieprozess wurden, unter aktiver Einbindung der Führungskräfte und Mitarbeiter, auf Basis eines Zukunftskonzeptes konkrete Ziele festgelegt und offen kommuniziert. Dieser Changeprozess führte neben der wirtschaftlichen Erholung der Bezirkskliniken auch zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit.

KU Gesundheitsmanagement, Ausgabe 12/2014, S. 41-43

Weniger Hierarchie, mehr Entfaltung - Pflegende in der Führungsverantwortung

Christiane Becker, Susann Krasemann, Dr.-Ing. Jörg Risse

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) hat seine Organisationsstruktur verschlankt, moderne pflegefachliche Unterstützungsstrukturen geschaffen und so einen Change- Prozess angestoßen. Die neue Pflegerische Klinikleitung löste die frühere Stations- und Pflegedienstleitung ab. In Assessments ausgewählte und in einem Traineeprogramm qualifizierte Pflegekräfte nutzen ihre Handlungsspielräume, um die Mitarbeiterführung zu verbessern.

f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus, Ausgabe 12-2014/01-2015, S. 1146-1149